Essen unter Wolken

Für die neue Gestaltung einer Schulmensa setzten die Planer und Architekten auf luftiges Design und eine klare Akustik. Wolkenartige Deckenelemente fügen sich harmonisch in das neue Raumkonzept ein und sorgen für eine angenehme Atmosphäre in der Mensa.

Der Speisesaal der Mensa sollte Platz für insgesamt siebzig Schüler bieten und darüber hinaus als möglicher Veranstaltungsraum genutzt werden können. Bereits in der Planungsphase hatte sich das Architektenbüro HKR aus Gelnhausen an das Beratungsteam OWA Consult gewandt. Schnell entschied man sich für das Deckensystem „Cloud“.

Das ausgewählte System erfüllte das Anforderungsprofil der Ausschreibung auf optimale Weise, da es für die Gestaltung der Mensadecke mehrere Vorteile auf sich vereint. So hatte HKR die Inneneinrichtung nach Motiven rund um das Schwerpunktthema „Meer“ konzipiert. Die aufgefächerten Wolkenformationen „Cloud“ integrieren sich hervorragend in dieses Konzept. Sie bilden in Abstimmung mit den ausgewählten Wandmotiven nicht nur eine inhaltlich geschlossene Konzeption, sondern sollen auch das subjektive Wohlfühlklima im Raum steigern. Ein weiteres Highlight bietet die verbundene Lichtgestaltung. Die in der Höhe versetzbaren und sich gegenseitig durchdringenden Lamellen können in Verbindung mit den erhältlichen Leuchten eine Vielzahl unterschiedlicher Lichteffekte erzielen, die ein sehr lebendiges Deckenbild erzeugen.

Fotos: OWA

Anforderungen an Akustik-Deckenelemente

Wesentliche Anforderung bei der Auswahl der Deckenelemente, war deren akustisches Verhalten. Eine Räumlichkeit, die zu Stoßzeiten mit siebzig Schülern besetzt ist, muss mit besonderem Fokus auf die Akustik geplant werden. Entsprechend früh bezog das Architektenbüro HKR diesen Aspekt in die Raumplanung mit ein. Ziel der Akustikplanung war es, den Nachhall hochfrequenter Geräusche bestmöglich zu verkürzen, den der Gespräche aber auf den Punkt hin zu optimieren.

Die unterschiedlichen technischen Anforderungen und die ästhetischen Ansprüche an die Raumgestaltung fanden in den Deckenelementen von OWA ihr Pendant. Schlicht, formschön und äußerst funktional, sollen sie in ihrer Lamellenstruktur eine inhaltliche Einheit mit den gestalterischen Vorgaben der Architekten bilden.

 

Deckenelemente schlucken den Schall

In ihrer akustischen Wirksamkeit führen die insgesamt 47 an der Decke installierten Deckenelemente fort, was die Architekten mit der Holzbauweise und weiteren akustischen Deckensystemen zur Optimierung der Raumakustik als Basispaket vorgesehen hatten. Sie sollen als wohldosierte Schallschlucker, fungieren. Ihre akustisch relevante Fläche von 1,30 x 1,30 m wird durch die vertikale Lamellenstruktur noch erweitert, sagt der Hersteller.

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