Materialmix bei der Fassadensanierung

Energetische Sanierung führt zur Einheitsarchitektur? Wie falsch dieses Vorurteil ist belegt die Sanierung einer Wohnhausfassade in der Südstadt Hannovers.

Ziel des Bauherren war es, einerseits den Heizenergieverbrauch zu senken und andererseits das Gebäude optisch aufzuwerten. Das Architekturbüro btp Architekten, Hannover, entwarf hierfür eine vielfältig gegliederte Fassade aus unterschiedlichen Materialien.

WDVS als Basis

Die Basis dafür bildet ein mineralisches Wärmedämm-Verbundsystem (StoTherm Mineral). Im Erdgeschoss wurde dieses als StoBrick-System ausgeführt und mit robusten Klinkerriemchen belegt. In den Geschossen darüber wechseln dunkle, fein gefilzte Putzflächen und helle Bereiche mit Besenstrichstruktur. Zusätzlich sind diese gegliedert durch massive mineralische Fassadenelemente.

 

Auf den dunklen Putzfeldern schützt eine wärmereflektierende Farbe (StoColor X-black) die Fassade vor zu starker Aufheizung durch die Sonne. Die  Realisierung einer solchen Fassadenvielfalt konnte mit der für den Handwerker notwendigen Sicherheit problemlos ausgeführt werden, weil die Materialien von einem einzigen Systemlieferanten bezogen wurden. Die anspruchsvolle Detail- und Anschlussplanung profitierte hier eindeutig von der engen Zusammenarbeit zwischen Handwerker und Hersteller.

Foto: Sto SE & Co. KGaA

An manchen Fassaden zeigt sich besonders deutlich, was das Handwerk leistet. Bei diesem Projekt war es möglich eine wunderbare Materialvielfalt zeigen zu können. Wie beispielsweise Klinkerriemchen auf einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). 

Hinzu kommen anspruchsvolle Putzoberflächen und Deko-Profile, die die Fassade des sanierten 50er-Jahre Baus in mehrere Flächen teilen. Ein harmonisches Gesamtbild, das sich in den Hannoverschen Häuserbestand ein reiht und durch seine Vielfalt dennoch hervorsticht. 

 

Putz in Besenzugoptik (helle Flächen) ist selten und in der Umsetzung sehr anspruchsvoll. Er wird daher nur von gut geschulten Handwerkern realisiert.


Fotos: Sto SE & Co. KGaA

Die Wasserbelastung der Fassade war ein besonders wichtiges Thema. Durch die verschiedenen Dämmstärken sowie viele Fassadenvorsprünge und Anschlüsse musste im Vorfeld sichergestellt werden, dass das Wasser an diesen Stellen richtig abläuft und über die Jahre nicht in das System eindringt. Zusammen mit Der Firma Sto wurden spezielle, passgenaue Anschlussdetails entwickelt.

Die 5 Materialien der Fassadenverkleidung

  • WDVS mit Mineralwolle
  • Gebürstete Putztextur (weiß) und gefilzter Feinputz (anthrazit)
  • Klinkerriemchen mit dunkler Verfugung
  • Massive Fassadenelemente aus Verolith®
  • Fassadenfarbe mit X-black Technology für Farbtöne mit niedrigem Hellbezugswert


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