Schimmelsanierung - Alles was Sie wissen müssen - TEIL 2

Für Menschen wird der Befall mit Schimmel oft erst sichtbar, wenn dunkle Flecken auftauchen.

Dann kann er Bausubstanz und Gesundheit bereits beeinträchtigen. Ursachen können unbemerkte Haarrisse in Wasserleitungen, beschädigte Silikonfugen oder falsches Lüftungsverhalten sein.

Nahrung, Zeit und Feuchtigkeit – kommen diese drei Faktoren zusammen, bildet sich Schimmel. 

Lesen Sie in Teil 2 unserer großen Serie über Schimmelsanierung wie Malerbetriebe helfen können und welche Sanierungsmöglichkeiten es im Einzelnen gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: 

Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz

Wie können Malerbetriebe generell helfen?

Eine Schimmelpilzsanierung läuft generell in mehreren Schritten ab:

  • Einstufung des Schadenausmaßes
  •  je nach Schwere Sofortmaßnahmen
  • Ursachenfindung (bauliche Mängel, Lüftungsverhalten, etc.)
  • Festlegung der Sanierungsmethode
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Entfernen des Befalls und Wiederaufbau mit Beseitigung der Schadensursache (z.B. Undichtigkeiten, Wärmebrücken) oder Einbau präventiver Maßnahmen zu Schimmelvermeidung, die nutzungsbedingten Feuchtigkeitsspitzen entgegen wirken (feuchtepuffernde Baustoffe, ...)

Malerbetriebe sind vor allem auf die Entfernung des Befalls und den Wiederaufbau der Oberflächen spezialisiert. Sie bieten ein breites Spektrum an Sanierungsmöglichkeiten, die abhängig von der Ursache des Schimmelpilzbefalls sinnvoll eingesetzt werden können.

 

Bei der Beseitigung wird darauf geachtet, dass Sporen nicht in andere Bereiche verschleppt werden. Angepasster Arbeitsschutz wird berücksichtigt. Meisterbetriebe verfügen über ihre Ausbildung über die geforderte Fachkunde, trotzdem haben sich viele Betriebe freiwillig in Lehrgängen weiterqualifiziert und werben mit Sachkunde für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzschäden. Listen von Fachunternehmen sind bei den Landesinnungsverbänden des Maler- und Lackiererhandwerks geführt.


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Welche Sanierungsmöglichkeiten gibt es im Einzelnen?

Sanierungsmethoden decken ein sehr weites Spektrum ab. Von den Wirkprinzipen kann grob eingeteilt werden in:

  1. Maßnahmen, die die Wandoberflächentemperatur erhöhen, verhindern hohe Luftfeuchtigkeiten an Bauteilen mit schlechtem Wärmeschutz, z.B. an geometrischen (Gebäudeinnenecken) oder baustoffbedingten Wärmebrücken (Betonbauteile). 
    Dazu zählen die Wärmedämmung der Außenwand, Innendämmsysteme, die Wand- oder Wärmebrückenbeheizung, etc.
  2. Produkte mit chemischer Wirkung zur Schimmelvermeidung. 
    Schimmelschutzfarben mit bioziden Zusätzen machen in vielen gewerblichen Anwendungen Sinn und können in untergeordneten Räumen (Abstellräume, Keller ohne Anbindung an Wohnräume) eingesetzt werden, sollten aber nach Leitfaden des Umweltbundesamtes nicht in  dauerhaft bewohnten Räumen verwendet werden. 
    Die alkalische Wirkung von z.B. Kalk oder Silikatfarben kann Schimmelwachstum hemmen, sie baut sich aber bei ständiger Befeuchtung ab.
  3. Baustoffe, die Feuchtespitzen in der Nutzung aufnehmen und wieder abgeben können. 
    Dazu zählen feuchteregulierende Farben, feuchtepuffernde Putze, kapillaraktive Dämmstoffe, die gleichzeitig auch wärmedämmende Eigenschaften besitzen.
  4. Lüftungstechnische Maßnahmen.

    Baustoffe mit feuchteregulierenden Eigenschaften funktionieren nur, wenn die zugeführte Feuchte nicht größer als die abgeführte Feuchte ist. In Situationen, wo das nicht sichergestellt ist, kann Lüftungstechnik weiterhelfen.

Bei der Vielzahl der Lösungen können Malerbetriebe informieren, welche Maßnahmen überhaupt umgesetzt werden können und die für den jeweiligen Fall sinnvollsten Alternativen anbieten.

Lösungen wie die Innendämmung erfordern außerdem hohes Fachwissen, sind auch für den Nutzer erklärungsbedürftig und sollten wegen der bauphysikalischen Besonderheiten Fachbetrieben überlassen werden.

Haben Sie ein Problem mit Feuchtigkeit, Schimmelbefall oder wünschen Beratung zu diesen Themen?
Kontaktieren Sie uns ganz einfach hier.

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