Wer übernimmt im Rahmen einer Schimmelsanierung die Kosten?

Schimmel in den eigenen vier Wänden kann viele Ursachen haben: Oftmals bildet eine hohe Luftfeuchtigkeit im Zusammenspiel mit einer mangelhaften Belüftung den idealen Nährboden für die Pilze. Wir sagen Ihnen, wann Sie bei einer möglichen Schimmelsanierung die Kosten tragen müssen.

 

Schimmel ist nicht nur unschön, sondern kann zudem auch gefährlich für Ihre Gesundheit sein. Gerade bei Allergikern können die unsichtbaren Sporen zu einer Reizung der Atemwege führen und die Ausbildung ernst zu nehmender Erkrankungen begünstigen. Eine zeitnahe Entfernung des Schimmels hat daher oberste Priorität. Wie viel eine etwaige Schimmelsanierung kosten kann, ist dabei in erster Linie vom Umfang und der Schwere des Befalls abhängig. Der Wechsel einer Tapete ist so beispielsweise deutlich kostengünstiger als die komplette Entkernung einer Wand. Eine oberflächliche (jedoch wenig nachhaltige) Behandlung ist bereits mit einem Anti-Schimmel-Spray für 10 Euro möglich – eine tiefer gehende Bekämpfung der Ursachen kann hingegen mehrere Hundert Euro kosten. Es ist daher nicht möglich, pauschal zu sagen, wie viel eine Sanierung kosten würde. Lesen Sie im Folgenden, wer in einem möglichen Schadensfall die Haftung übernimmt und wie Sie sich nachhaltig vor Schimmel schützen können.

 

WER TRÄGT BEI SCHIMMELSANIERUNG DIE KOSTEN?

Wie bei den meisten Schäden in den eigenen vier Wänden spielt auch bei Schimmel die Schuldfrage eine entscheidende Rolle. Wer im Rahmen einer Schimmelsanierung die Kosten tragen muss, hängt immer vom (Nicht-)Verschulden des Betroffenen ab. Generell gilt:

  • Mieter müssen nur dann die Kosten der Schimmelbeseitigung tragen, wenn es ersichtlich wird, dass der Pilz durch ein mangelhaftes Lüftungs- und Heizverhalten verursacht wurde. Auch bei einem Schaden an der Fassade muss der Vermieter für die Kosten aufkommen.
  • Als Hausbesitzer stehen Sie in der Verantwortung, dass Ihr Haus angemessen saniert und gewartet wird. Sie müssen bei einer Schimmelsanierung im Haus die Kosten tragen, da es keinen Vermieter gibt, der in der Schuld stehen könnte.
  • Auch wenn die private Haftpflichtversicherung dafür zuständig ist, Ansprüche von dritten Parteien abzufangen und die Haftung bei Nicht-Verschulden zu übernehmen, ist dies bei Schimmelbefall nicht uneingeschränkt zutreffend. Da es sich in diesem Fall um sogenannte Allmählichkeitsschäden handelt (also Schäden, die nicht durch eine Fehlaktion, sondern durch ein allmähliches, andauerndes Fehlverhalten verursacht werden), muss die Haftpflichtversicherung gesetzlich gesehen nichts zahlen. Bis 2008 war sie sogar gänzlich von der Leistungspflicht freigestellt – dies hat sich mittlerweile geändert, wobei es eine verbindliche Verpflichtung zur Zahlung nach wie vor nicht gibt.

 

FAZIT

Es kann nicht pauschal gesagt werden, wie viel eine Schimmelsanierung kosten kann. Je nachdem, wie tief der Schimmel liegt und wie umfangreich die anfallenden Arbeiten sind, desto höher gestaltet sich der letztendliche Preis. Mieter sollten in jedem Fall bei Zeiten Ihrem Vermieter Bescheid geben, der für die Instandhaltung der Wohnung zuständig ist. Hausbesitzer können sich hingegen nicht auf eine Haftung der Versicherung verlassen und müssen in den meisten Fällen für die Kosten aufkommen.

Wichtig ist auf jeden Fall sich bei auftretendem Schimmel an einen zertifizierten Fachbetrieb zu wenden um sicher zu gehen, dass weder Ihre Gesundheit noch Ihre Immobilie Schaden davon tragen.

 

Für eine genaue Einschätzung und mehr Informationen kontaktieren Sie uns gerne hier.

 

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