Aufgefrischt: Villa Erckens in Grevenbroich

In wochenlanger Kleinarbeit wurde die Fassade der Villa Erckens in Grevenbroich fachmännisch restauriert und wieder auf Vordermann gebracht. Heute erstrahlt die Villa aus dem Jahre 1887 mindestens wieder so prachtvoll wie zu ihrer Errichtung.

 

Das Gelände der heutigen Stadtparkinsel, Domizil des Museums im Stadtpark, der Stadtbücherei mit dem Stadtarchiv sowie der Volkshochschule in Grevenbroich, kann seit dem Mittelalter auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken.

 

 

SANIERUNG

 

Die Fassade der Villa Erckens wurde zunächt von groben Verschmutzungen befreit und anschließend mit einem Fungizid behandelt. Lose Beschichtung und Putzreste wurden flächenbündig beigespachtelt beziehungsweise geputzt.

 

Nach der Vorbehandlung fand eine Begehung mit dem Fachberater von Sigma Coatings statt, bei der die zu bearbeitenden Risse festgelegt wurden. Diese wurden anschließend V-förmig aufgeschnitten und mit einem „Riss-Stopp-Spachtel“ bearbeitet. Großflächig verteilte Haarrisse erhielten auf vereinzelten Flächen eine vollflächige Armierung. Als Grundierung wurde eine rissarmierende Spezialgrundierung verwendet, die in Teilflächen mehrmals aufgetragen werden musste. Anschließend erhielt die mehrfarbige Fassade einen Zwischen- und Schlussanstrich auf Siliconharzbasis.

 

Ein Schreiner hat nach der Vorbehandlung der Fenster- und Gesimsflächen sämtliche nicht intakten Holzteile entfernt und erneuert. Die Holzteile wurden von den Malern teilflächig beigespachelt, anschließend mittels Ventilationslack eine Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung aufgetragen.

 

 

VILLENGESCHICHTE

 

Die ehemalige Industriellenvilla stellt in dem Gebäudeensemble der Stadtparkinsel in Grevenbroich ein bauliches Kleinod dar. Im Jahre 1887 hatte der Industrielle Oskar Erckens das Gebäude im klassizistischen Stil als Wohnsitz seiner Familie in unmittelbarer Nähe seines Betriebs, der Erckens & Co Baumwollspinnerei und -Weberei, errichten lassen. Erbaut wurde die Villa in den Jahren 1887/1888 vom Kölner Architekten Hermann Otto Pflaume.

Der wirtschaftliche Einbruch nach dem 2. Weltkrieg führte im Jahre 1956 zur Schließung der Betriebsstätte. Die Stadt Grevenbroich erwarb später Villa und Park von der Familie Erckens, um das Gebäude bis in die 1980er-Jahre als Verwaltungsnebenstelle zu nutzen.

Nach einer Phase der Umstrukturierung und baulichen Sanierung wurde das Haus im März 2012 als „Museum der niederrheinischen Seele“ neu eröffnet.

 

 

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